City-Center, Fürth

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Michael Lassel wird oft als bedeutendster Trompe-I'oeil-Künstler unserer Zeit bezeichnet. Der gebürtige Siebenbürger lebt seit 1986 in Fürth, wo derzeit auch sein Ölgemälde "Bau und Verfall einer Kathedrale" zu bewundern ist.

Wenn Kunst die Sinne täuscht

Wer glaubt, sich absolut auf seine Sinne verlassen zu können, wird im City-Center Fürth eines Besseren belehrt: „Malerei - die stumme Poesie" heißt eine Ausstellung, in der fünf Künstler aus Mittelfranken in die Welt der Scheinbilder entführen und ihr verwirrendes Spiel mit dem Betrachter treiben.
Dinge so realistisch darzustellen, dass sie dreidimensional erscheinen, ist das Faszinierende an dieser „Trompe-l’oeil" (Augentäuschung) genannten Technik, die mittels künstlich konstruierter Perspektiven wahre Trugbilder entstehen lässt. Auch Fürths Alt-OB Uwe Lichtenberg und Stadtrat Werner, Bloß ließen sich schon verzaubern: Da purzeln Bücher aus Raum, ganze Kathedralen stürzen dem Betrachter entgegen.
Jürgen Dressel, Michael Lassel (beide Fürth), Wolfgang Harms, Jo und Hans Niklaus (alle Nürnberg) beherrschen die Kunst der Illusion perfekt und haben für ihre zeitintensiven Arbeiten Preise und internationales Renommee geerntet. Nur etwa zehn Trompe-I'oeil-Maler von Rang gibt es in Deutschland - dass fünf in der Region beheimatet sind und sich im Veranstaltungsraum „Etwas Los" im Center präsentieren, macht Aufsichtsrats-Vorsitzenden Walter Gansbiller stolz.
Die Ausstellung ist noch bis 14. Mai geöffnet (Mo-Sa von 11-18 Uhr); der Eintritt ist frei.

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